"POWR! Postkolonialismus in Westfalen-Lippe" lud 2024 zu mehr als 300 Veranstaltungen ein.

Das Themenjahr „POWR!“ beleuchtete in kulturellen Angeboten die koloniale Vergangenheit der Region und ihre bis heute währenden Auswirkungen auf Gesellschaft und Kultur. 

Dialogräume und Perspektiven zur kolonialen Vergangenheit der Region

22 Kulturprojekte aus Westfalen-Lippe richteten ihre Blicke auf die koloniale Vergangenheit der Region und deren Auswirkungen und Bedeutungen für unsere heutige Gesellschaft. Ausstellungen in Museen und an besonderen Orten, Performances, Forschungs- und Vermittlungsvorhaben, Veranstaltungsreihen und Medienprojekte griffen verschiedene Aspekte unseres Alltags auf: Stadtbilder, Museumssammlungen, Sprache und Bildsprache, Körperwahrnehmung, Wirtschafts- und Handelssysteme.

In Kürze

Zahlen

  • 22 Kulturprojekte
  • 1,5 Millionen Euro Förderung
  • über 300 Veranstaltungen in Westfalen-Lippe
  • über 20.000 Verastaltungsbesucherinnen und -besucher
  • 130.000 Interessierte bei Sonder- und Wanderausstellungen
  • in 34 Städten in der Region

Besonderheiten

  • zentrale Ausstellung Das ist kolonial. Westfalens (un)sichtbares Erbe im LWL-Museum Zeche Zollern, Dortmund
  • Wissenschaftlicher Beirat begleitete den Förderschwerpunkt beratend
  • Leitbild und Glossar umfassten wesentliche Positionen, Definitionen und sensibilisierten für respektvollen und multiperspektivischen Umgang

Publikationen der LWL-Kulturstiftung

Veröffentlichungen und Online-Angebote

Podcast
POWR!
Online
#Postkolonialismus. Der Podcast zum Themenjahr „POWR! 2024“
Digitale Karte
POWR!
Online
Decolonize Ostwestfalen-Lippe
POWR!
Publikation
Online
Koloniale Spuren in Westfalen-Lippe.
Podcast
POWR!
Online
Westfalia – Westfalen und der Kolonialismus

22 Projekte in Westfalen-Lippe

(Post)kolonial vor Ort: Regionale Perspektiven auf eine Problemgeschichte der Gegenwart

LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, Münster

#Postkolonialismus: Ein mehrteiliges Podcast-Special

LWL-Kulturabteilung zusammen mit LWL-Kulturstiftung, Münster

aware!

Pottporus e.V., Herne

Das ist kolonial. Westfalens (un)sichtbares Erbe

LWL-Museum Zeche Zollern, Dortmund

Decolonize Ostwestfalen-Lippe – Aktiv gegen Nachwirkungen kolonialer Herrschaft.

jetztzeit e.V., Bielefeld

Flurstücke 024

Flurstücke e.V., Münster

Folklore, die es nicht gab

Labor für sensorische Annehmlichkeiten e.V., Dortmund

Ganzheitliches postkoloniales Bild von Afrika in der deutschen Öffentlichkeit

Yes Afrika e.V., Hamm

GEMUSICAL

Physical Theater Netzwerk e.V., Essen

Highdigenous Live! Das Festival des Staunens

Kabakoo – Häuser des Staunens e.V., Paderborn

how to decolonize heimat

GrünBau gGmbH, Dortmund

Koloniale Kontinuitäten überwinden

Eine-Welt-Netz NRW e.V., Münster

Koloniale Spuren in Westfalen-Lippe.

Fernuniversität Hagen, Hagen

Kolonialismuskritik in Lippe

Kommunales Integrationszentrum des Kreises Lippe, Detmold

LieferKettenBefreiungsTheater

Musifratz e.V., Münster

Macheten, Tabak, Edelsteine – Koloniale Spuren in Handwerk und Gewerbe

LWL-Freilichtmuseum Hagen, Hagen

Mapping the Object – Objekte aus kolonialen Kontexten in westfälisch-lippischen Museen

Universität Münster, Exzellenzcluster Religion und Politik, Münster

Parkour des Erinnerns

Kreativ-Haus Münster e.V., Münster

Preußen auf See – Auf schwankenden Planken

LWL-Preußenmuseum, Minden

Rohstoffe, Ressourcen, Reichtum?

LWL-Museum Zeche Nachtigall, Witten

Schatten des Schattens. Sprache in (post)kolonialen Zeiten

Burg Hülshoff – Center for Literature, Havixbeck

Westfalia – Westfalen und der Kolonialismus. Ein fiktiver Hörspiel-Podcast mit echten Expertinnen und Experten

LWL-Medienzentrum für Westfalen, Münster

Kontakte, Downloads und FAQ

Corinna Grundmann
Jonas Koch
Anja Tomasoni
FAQ: Kann ich auch jetzt einen Antrag zu diesem Thema stellen?

Die LWL-Kulturstiftung fördert Projekte mit klarem Bezug zur Region Westfalen-Lippe. Hinsichtlich der thematischen Ausgestaltung gibt es keine weiteren Vorgaben, ausgenommen sind thematisch ausgerufene Förderschwerpunkt. Eine Antragstellung zu den Themen vergangener Förderschwerpunkte ist jederzeit möglich.