„Nordrhein-Westfalen ist ein Land von Migranten“, stellt der Historiker Christoph Nonn fest. Wie verhält es sich in einem Raum wie OWL, der abseits der großen Metropolen liegt? Und welche Auswirkungen hatte die Migration nach 1945 auf die Stadtgesellschaft in Paderborn? Diesen Fragen geht die Ausstellung auf den Grund. Die Geschichte der Migration und Integration wird durch Geschichten und Erfahrungen der Personen erzählt, die sie erlebt haben und erleben. Interviews mit Zeitzeugen spielen deshalb eine zentrale Rolle in der Ausstellung.

Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem Kreismuseum Wewelsburg, dem Historischen Museum Bielefeld und dem Mindener Museum entstanden. Studierende der Universität Paderborn zeigen vier Medieninstallationen. Ein Begleitbuch befasst sich mit der Migrationsgeschichte von Paderborn.