Blind Spots thematisierte ein bislang wenig beleuchtetes Kapitel der Nachkriegsgeschichte: das Schicksal der sogenannten Displaced Persons (DPs) in Westfalen-Lippe. Den ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und -arbeitern sowie KZ-Häftlingen, die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges vorübergehend in Lagern untergebracht wurden, wurde in einer Ausstellung, in Vorträgen, in Workshops sowie einer Lesung aus Berichten von Zeitzeuginnen und -zeugen und einer abschließenden Podiumsdiskussion schlaglichtartig erinnert.