Die Halteraner Bürger:innen sind herzlich eingeladen zum Abschlusspodium der Veranstaltungsreihe Blind Spots. Dr. Jacek Barski, Dr. Rüdiger Ritter und Dr. Iris Helbing diskutieren gemeinsam mit den Halteraner:innen, wie an die Geschichte des Lagers für Displaced Persons (DPs) in Haltern künftig erinnert werden kann – unter besonderer Berücksichtigung der Erfahrungen jener Bürger:innen, die durch die Räumung ihrer Wohnungen für die Unterbringung der DPs einen tiefgreifenden Einschnitt in ihrem Alltag erlebten.

Alle Halteraner:innen sind eingeladen, sich aktiv einzubringen und mitzudiskutieren, wie eine dauerhafte Erinnerungskultur in der Stadt gestaltet werden kann.

Dr. Jacek Barski ist Geschäftsführer der digitalen Dokumentationsstelle zur Kultur und Geschichte der Pol:innen in Deutschland, Porta Polonica in Bochum. Dr. Rüdiger Ritter ist Leiter des Dokumentations- und Informationszentrums in Haren (Ems), das sich mit der Evakuierung Harens in den Jahren 1945 – 1948 und der Einrichtung der polnischen Stadt Maczków beschäftigt. Dr. Iris Helbing ist Fachbereichsleiterin Kultur der Stadt Meiningen; mit ihrer 2006 verfassten Magisterarbeit Fehl am Platze? Polnische Displaced Persons in Westfalen nach 1945 hat sie das DP Lager Haltern erstmals wissenschaftlich erforscht.

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

Mehr Info: Blind Spots

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Blind-Spots – eine Veranstaltungsreihe zur Erinnerung an die ehemaligen Displaced-Persons in Westfalen-Lippe“